Dezember-Aktion gegen den Welthunger am 22.12.2018 in Hamburg

Zum zweiten Mal haben wir kurz vor Weihnachten, das christliche Fest der Besinnlichkeit und der Liebe, auf die verheerenden Missstände der Massentierhaltung aufmerksam gemacht.

Denn Tatsache ist, dass ungefähr alle 10 Sekunden (!) auf der Welt ein Kind an Hunger stirbt. Warum? Weil 2/3 des weltweiten Getreides für die Viehhaltung verwendet wird.


Geplant war die Aktion in der Spitalerstraße. Leider hat uns der Regen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Jedoch konnten wir – vor allem auch dank der spontan reagierenden Polizei – an einen überdachten Ort in der Nähe umziehen. Wenn dieser Platz auch nicht ganz so frequentiert war, konnten wir doch bei vielen Menschen Interesse wecken.


Der hier zu hörende Trommelschlag im Video und das Hineinwerfen eines Kreuzes in den Kindersarg symbolisiert den Tod eines Kindes durch Hunger.


Die Massentierhaltung trägt maßgeblich zum Verhungern bei, weil in den armen Ländern Getreide ausschließlich für unsere “Nutztiere” angebaut wird. Denn bei uns stehen nicht mehr ausreichend Flächen zur Verfügung.

Natürlich wollen wir bei der Gelegenheit auch immer wieder in Erinnerung rufen, dass die Massentierhaltung auch massivste Quälerei bedeutet und zu Weihnachten Millionen von Tieren für “das Fest der Liebe” abgeschlachtet werden.

Trotz des regnerischen Wetters und der ungünstigen Position (zwischen zwei Parkhaus-Eingängen) konnten wir doch das Interesse vieler Leute wecken. Einige haben auch Geld gespendet.